muse begeistert beim Parkfest in Gemmingen
Von ersten musikalischen Schritten bis zum gemeinsamen Auftritt von Jung und Alt – das abwechslungsreiche Programm der muse sorgte beim diesjährigen Parkfest in Gemmingen für beste Stimmung.
Zahlreiche Gäste hatten sich im Schatten der Bäume eingefunden und sorgten für eine beeindruckende Kulisse. Um 13.15 Uhr gehörte die Bühne ganz der muse, die mit einem abwechslungsreichen Programm eindrucksvoll zeigte, wie vielfältig musikalische Bildung sein kann.
Den musikalischen Auftakt gestaltete Cesur Celep am Klavier. Mit dem Stück „Frischer Start“ eröffnete er den Auftritt und gab damit zugleich das Motto für das abwechslungsreiche Programm vor. Anschließend präsentierten die Schwestern Lea und Anna Krieg vierhändig am Klavier die Stücke „Alle Vöglein sind schon da“ und den „Kosakentanz“ – eine sommerlich beschwingte Kombination, die beim Publikum für gute Stimmung sorgte.
Sein Können auf der Querflöte zeigte anschließend Leon Schröder mit der „Humoresque“ von Antonín Dvořák. Begleitet wurde er dabei am Klavier von Schulleiter Adrian Fischer. Mit dem schwungvollen und charakteristischen Werk des tschechischen Komponisten setzte das Duo einen weiteren musikalischen Höhepunkt.
Ordentlich eingeheizt wurde dem Publikum danach von Bela Hoops am Drumset, der gemeinsam mit seiner Mutter am Klavier den Rockklassiker „Livin’ on a Prayer“ von Bon Jovi präsentierte.
Anschließend wurde es international: Die Samba-Band unter der Leitung von Shinichi Minami brachte mit ihren rhythmischen Klängen südamerikanisches Flair ins Parkfest und sorgte für einen weiteren stimmungsvollen Programmpunkt.
Besonders gespannt durfte das Publikum anschließend auf eine Premiere sein: Die muse-Band stand erstmals auf der Bühne. Mit Jolina Albert am Gesang, Thibault Brux an der E-Gitarre und Linus Wild an der Cajon präsentierte sich die neu formierte Band mit großer musikalischer Sensibilität. Das Trio ging aufmerksam aufeinander ein und zeigte, wie aus dem Zusammenspiel verschiedener Instrumente und Persönlichkeiten ein gemeinsamer Bandsound entstehen kann. Das Publikum nahm die Premiere begeistert auf und feierte den gelungenen ersten Auftritt mit viel Applaus.
Den Abschluss des abwechslungsreichen Programms bildeten die Spätzünder. Das Ensemble der muse richtet sich an Neu- und Wiedereinsteiger ab 18 Jahren und zeigte eindrucksvoll, dass es nie zu spät ist, die eigene musikalische Leidenschaft wieder aufleben zu lassen. Anschließend wurden die Spätzünder durch die Bläserklasse der Wolf-von-Gemmingen-Schule unter der Leitung von Jürgen Siedl verstärkt.
Der gemeinsame Auftritt wurde so zu einem besonderen generationenübergreifenden Moment: Eine Altersspanne von insgesamt rund 65 Jahren stand gemeinsam auf der Bühne und musizierte miteinander. Dabei wurde eindrucksvoll deutlich, wie viel Freude das gemeinsame Musizieren bereiten kann und dass man dafür keineswegs schon seit Kindesbeinen an einem Instrument spielen muss.
Die zahlreichen BesucherInnen des Parkfestes belohnten die jungen MusikerInnen mit großem Applaus. Die dicht gefüllte Fläche vor der Bühne und die ausgelassene Stimmung zeigte, wie natürlich musikalische Bildung in Gemmingen gelebt wird. Musik verbindet Menschen unterschiedlichen Alters und mit ganz unterschiedlichen musikalischen Erfahrungen. Zugleich wurde deutlich, wie wertvoll die Zusammenarbeit mit den örtlichen Schulen und Vereinen ist. Der gemeinsame Auftritt von Spätzündern und Bläserklasse war dafür ein besonders schönes Beispiel.
